Unsere Produkte
Verschaffen Sie sich mit dieser Programmauflistung einen Überblick über die von uns hergestellten Artikel und die damit möglichen Verarbeitungs- und Ge- staltungsanwendungen.
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Brandmalen (Pyrographie)
… ist die Kunst, Holzgegenstände mit darauf eingebrannten Bildmotiven zu gestalten. Be- liebt ist das Aufbrennen auf Holzschachteln, Türschildern, die Herstellung von Wandtellern und anderen Holzgegenständen.
Diese Technik wird auch auf Lederartikeln (Gürteln, Taschen etc.) angewendet, um sie mit Dekoren oder Initialen zu schmücken.
Dafür stehen Brandmalgeräte, auch komplette Brandmalstationen mit einfachen Malstiften oder professionellen, schleifenförmigen Brennein- sätzen und wirkungsvollen Dekorstempeln zur Verfügung.
Bücher
Viele dieser chemischen Produkte sind so universell und vielseitig verwendbar, dass es wichtig ist, in einer Spe- zialanleitung dieses Wissen zu vermitteln. Auch deshalb, weil zahlreiche Produkte neben der eigentlichen Ver- wendbarkeit zusätzlich noch geschickt mit anderen kom- biniert werden können, was weitere Effekte ermöglicht.
Einige der von CREARTEC hergestellten Produkte setzen Basiswissen voraus, was durch das Lesen dieser Fachbücher erworben werden kann.
Zur Zeit stehen folgende Titel zur Verfügung:
- Beschichten mit Kaltglasur
- Formen selbst gemacht
- Einbetten in Kunstharz
- Enkaustic (Malen mit heissem Wachs)
- Freude am Glasgravieren
- Kunsthandwerkliches Kerzentauchen
Colouraplast
Basismaterial für diese Technik sind kleine, farbige Polystyrolperlen, die in einer Metall- oder Siliconform im Backofen durch Hitzeein- wirkung geschmolzen und zu den gewünschten Dekorationsstücken geformt werden.
Colouraplast ist ein modernes, schadstofffreies Kunststoffgranulat, das von Kindern, Erwachsenen und Künstlern als das Gestaltungsmaterial des 21 Jahrhunderts verwendet wird. Es erfüllt die Anforderungen der EN 71 und steht in 20 verschiedenen Farben zur Verfügung.
Das in Formen zu Bildmotiven zusammenge- stellte oder in Verbindung mit einem Spezial- kleber auf Glasgegenstände aufgestreute Sch- melzgranulat wird im Backofen (Toast- oder Backofen) mit einer Heiztemperatur von ca. 200°C geschmolzen und verarbeitet. Dabei ent- stehen transparentfarbige, glasähnliche Kunst- werke, die als ‚Bunte Scheiben’, Uhrenziffer- blätter, Traumfänger, Teelichter, Windlichter, Dekorationsteile, Türvor- hänge und Christbaumschmuck bekannt sind.
Neben dem Schmelzgranulat enthält das Sort- iment einen Spezialkleber, der das Aufschmel- zen auf Glas-, Metall- und Keramikteilen ermög- licht. Das bietet eine Produktionsmöglichkeit von farbigen Überzügen auf Glasteilen, die Ähn- lichkeit mit kostbarem „Muranoglas“ haben.
Enkaustic
Sicherlich mit eine der ältesten, bis heute noch erhaltene Maltechnik, die mit speziellen Malwerkzeugen zu zauberhaften Bildeffekten führt und kostbare Bilder entstehen lässt.
Im Mittelpunkt dieser Gestaltungstechnik steht ein Maleisen, das Ähnlichkeit mit einem Reise- bügeleisen hat. Auf deren Bodenplatte werden die Malfarben geschmol- zen, verflüssigt und damit auf den Maluntergrund: ‚Enkaustic-Papier’, aufgetragen. Das Malen mit heissem Wachs fasziniert, weckt Fantasie und fördert die Kreativität.
Die Ergebnisse dieser Malkunst und die Leichtigkeit, mit der sie erlern- bar ist, hat dazu geführt, dass sie nicht nur in Schulen und im häus- lichen Hobbybereich, sondern auch in der Beschäftigungstherapie ange- wendet wird.
Für die Enkaustic werden nicht viele Materialien benötigt: Maleisen, Enkaustic-Malstifte (gibt es in 28 verschiedenen Farben) und Enkaustic-Papier. Für Fortgeschrittene steht ausserdem ein Enkaustic-Mal-Pen mit Spezialwerkzeugen (Malstift, Malpinsel und Cautery) zur Verfügung.
Mit dem für das Selbsterlernen herausgebrachte Buch‚ Enkaustic – Malen mit heissem Wachs’, wird eine schrittweise Anleitung bis hin zur künstlerischen Gestaltung wertvoller Enkausticbilder geboten.
Informationen zur Farbtechnik
Informationen zur Formbautechnik
Fusing
Um aus einem geschmolzenen, flüssigen Glas Modelle (Aschenbecher, Schalen, Schmuck- stücke etc.) herstellen zu können, werden dafür Formen aus Keramik, Metall oder Keramikfaser (Coderit) verwendet. Mit der „HGF“- Hot-Glass- Formgiessmasse können Bildplatten hergestellt werden, auf die die Glasplatten während des Erweichens ‚absacken’ und deren Formstruktur erhalten.
HGF-Hot-Glass-Formgiessmasse wird auch zum Ummanteln fertiger Wachsmodelle verwendet, um sie für das Wachs-Ausschmelzverfahren oder "Pâte de Verre" zu verwenden.
Informationen zum Glasätzen
Informationen zum Glasgravieren
Ikonen-Replikate
Die Anschaffung einer Original-Ikone kos- tet viel Geld. Und weil Ikonen von den meisten Menschen nicht als Kapitalanlage, sondern als Dekorationsgegenstand betra- chtet werden, zählt die Selbstherstellung einer authentisch aussehenden Ikone heu- te zu den Möglichkeiten, die von geschick- ten Künstlern genutzt wird.
Im Gegensatz zu den Originalikonen wurde für die Eigenanfertigung eines Ikonenreplikates eine Technik entwickelt, die es jedem Laien er- möglicht, sie selbst zu gestalten.
Für die Ikonenherstellung stehen Ikonenbretter, Ikonenbilder, Bildtrans- ferlack, Krakelurlack, Anlegemilch, Schlagmetallfolien, Patinen und Überzugslacke zur Verfügung.
Kaltglasur
Dieses Epoxyharz-System ist auf der Basis eines hochwertigen, transparenten 2-Komponenten- ma- terials aufgebaut. Es wird als flüssige Glasur für das Beschichten bemalter oder mit anderen Mate- rialien, z. B. Serviettenbildern, Flitter, Holzfurnier- en, Mosaiksteinen etc, belegter Flächen verwen- det, die dadurch einen hochglänzenden, chemi- kalien- und witterungsbeständigen Überzug erhalten.
Die Glasur kann mit speziellen Abtönfarben transparentfarbig, opak oder metallisch eingefärbt werden, wodurch emailartige Oberflächen- effekte auf nahezu jedem Untergrund aus Glas, Metall, Keramik, Gips, Stein, Holz, Styropor etc., möglich sind. Damit werden einfache, auch unscheinbare oder unmoderne Gebrauchsgegenstände so wirkungsvoll restauriert, dass sie sich in dekorative Kostbarkeiten verwandeln.
Die hochglänzende Glasurfläche ist mit der aus Glas, Keramik oder Porzellan vergleichbar. Für die richtige Handhabung und Verarbeitung dieses Materials wurde ein Anleitungsbuch: Beschichten mit Kaltglasur’ geschrieben, dass nicht nur Wissenswertes über diese Glasur vermittelt, sondern Step by Step alle Grund- und Gestaltungstechniken erklärt und sie so miteinander kombiniert, dass fantastische Dekorations-, Schmuck- und Gebrauchsgegenstände entstehen.
Das Kaltglasurprogramm ist klein. Es besteht aus dem Grundmaterial: Harz und Härter, Verdünner, Verdicker, Harz-Reiniger, über 30 verschiedene Harz- Abtönfarben und dem Anleitungsbuch.
Kerzen-Gel
Während die traditionelle Wachskunst bei der Kerzenherstellung auf Erfahrungswerte und Techniken vieler Jahrhunderte zurückgreifen kann, stellt die Anfertigung von Gel-Kerzen eine fazinierende Neuheit dar, obwohl sie bei der Herstellung fast die gleichen technischen Abläufe wie beim Kerzengiessen berücksich- tigt.
Gel-Kerzen sind ähnlich wie Wachskerzen aufgebaut. Die Rezeptur beinhaltet aber andere Ingredients (Zutaten), z. B. Paraffin, Weissöl und Vaseline, zu denen noch Kohlenwasserstoff hinzugegeben wurde, was das Auskristallisieren dieser Wachsmischung beim Abkühlen verhindert. Dadurch bleibt die ‚Gel-Kerze’ weich, glasig und transparent.
Kerzen-Gel kann mit transparenten Gel-Farbpigmenten eingefärbt wer- den. Als Docht wird ein gewachster Baumwolldocht verwendet.
Diese Kerzen hinterlassen beim Abbrennen keinen Geruch. Deshalb bie- tet sich auch das Zumischen von Kerzenduftessenzen an, die einen wohltuenden Geruch verbreiten.
Eingefärbte Gel-Kerzen verändern ihre Farb- wirkung, was in den ersten drei Wochen zu faszinierende Farbeffekten führt. Sie brennen im Vergleich zu Paraffinkerzen viel länger und erfreuen sich wegen der vielseitigen Gestal- tungsmöglichkeiten, beispielsweise durch das Einbetten von Steinen, Muscheln, Glasdekor- teilen etc., grosser Beliebtheit.
Neben dem Kerzen-Gel, das nur erhitzt und in die bereitgestellten Ge- fässe gefüllt werden muss, gehören Gel-Abtönfarben, Kerzen-Duftöle und Teelichtdochte zu diesem Programm.
Kerzengiessen
Der uralte Werkstoff Wachs faszinierte nicht nur die Imker, auch andere Menschen, die diesen Werkstoff für die Herstellung fantas- tischer Kerzen verwendeten. Das hat sich bis heute nicht geändert.
Die Vielzahl neuer Wachswerkstoffe, Dochte, Formen, Farben und Verarbeitungstechniken sorgen mit immer neuen Anwendungseigenschaften für faszinierende Wachslichter.
In diesem Programm finden Sie alle wichtigen Wachswerkstoffe: Paraf- fin, Stearin, Kerzensand, Kristall- und Palmwachs, Kompositions- und Bienenwachs.
Selbstverständlich auch Wachsfarbpigmente, Dochte, Kerzenduftöle, Kerzenfarben, –lacke und Kerzenformen.
Zur Anfertigung schön gestalteter Kerzen gehört auch das Verzieren fertiger Kerzen, was mit hauchfeinen, selbstklebenden Verzierwachs- folien, metallisch glänzenden Wachsdekorstreifen oder bereits fertigen bzw. selbst in Formen giessbaren, plastischen Kerzendekoren gemacht werden kann.
Die neueste Entwicklung im Bereich der Kerzentechnik ist ein Micro- wellenwachs, das innerhalb von 5 Minuten in der Microwelle geschmol- zen und danach sofort in die bereit gestellten Kerzenformen gefüllt werden kann.
Kerzentauchen
Im früheren Sprachgebrauch wurde nicht vom Kerzentauchen, dafür vom Kerzenziehen ge- sprochen. Diese Herstellungstechnik gibt es heute noch. Sie charakterisiert das industri- elle Verfahren dieser Produktionstechnik.
Dahinter verbirgt sich die klassische Kerzen- herstellung. Ein Docht wird in die heisse Wachsmasse getaucht, herausgezogen und an der Luft gekühlt, damit er erhärtet. Danach wird er erneut in das flüssige Wachs getaucht. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrmals. Nach jedem Tauchgang wird er mit einer zusätzlichen Wachsschicht belegt, die ihn dicker macht, bis daraus eine Kerze entstan- den ist.
Das Ergebnis sind die bekannten Stabkerzen, die einfarbig oder durch das Eintauchen in farbige Wachsbäder mehrfarbig gestaltet werden können.
Hinter dem Begriff Kerzentauchen verbirgt sich noch eine weitere Technik: Das Übertau- chen von alten, teilweise farblich unmodisch- en Kerzen, die dadurch ein neues Outfit erhal- ten.
Für die Technik der Tauchkerzenherstellung wird eine Kerzen-Tauchstation benötigt, in der gleichzeitig mehrere farbige Wachsmassen geschmolzen werden, was die Möglichkeit zur Herstellung mehrfarbiger Kerzen bietet. Eine Werktechnik, die heute bevorzugt von Schu- len genutzt wird. Die Schüler erlernen das Kerzentauchen und stellen dekorative Kerzen her.
Basismaterial für diese Art der Kerzenherstellung ist ein hochwertiges Kerzentauchwachs, das aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung die schnelle Produktion von Tauchkerzen ermöglicht.
Während für das normale Kerzengiessen ein speziell gewebter Baum- wolldocht verwendet wird, eignet sich für die Tauchkerzenherstellung nur ein Flachdocht.
Unterschiede gibt es auch bei den Wachsfarbpigmenten. Deshalb muss der Anwender entscheiden, ob er Kerzen mit durchgefärbter Wachs- masse oder "Wachslichter" produzieren will, die hinterher mit farbigem ‚Kerzenüberzugswachs’ gestaltet werden.
Die Tauchkerzenherstellung ist so interessant, dass dafür ein ausführliches Anleitungsbuch ‚Kunsthandwerkliches Kerzentauchen’ geschrieben wurde. Darin wird nicht nur die Herstellungstechnik, sondern auch das Verzieren fer- tiger Stabkerzen beschrieben.
Informationen zu Klebetechniken
Informationen zu Kunstharze
Metallveredelung
Das Überziehen von Metallteilen aus Kupfer, Bronze, Messing, Zinn und anderen Legierungen, geschieht mit einer Metallpatina, Metallpflege- oder -färbemitteln, um sie vor Oxydation zu schützen oder farblich so zu verän- dern, dass sie modern oder antik (rustikal) aussehen.
Dafür stehen verschiedene Chemikalien zur Verfügung, mit denen ein dauerhaftes Oberflächenfinish möglich ist: Bekannt ist das Brünieren von Kupfer, Messing und Bronze, was mit einem Metallfärbemittel gemacht wird. Damit werden die vorher entfetteten Metallflächen durch das Überstreichen mit diesem Medium gefärbt: Wahlweise braun oder schwarz, was in vielfältigen Abstufungen von hell bis ganz dunkel erfolgen kann.
Und damit sich die fertige Metallfläche nicht wieder durch Feuchtigkeit oder Witterungseinflüsse verändert, wird sie mit Metallschutzlack (Za- ponlack), den es matt und glänzend gibt, überzogen. Alternativ schützt auch ein Überzug mit einem ölhaltigen Antioxydationsmittel.
Metallverfärbungen auf Zinnflächen sind ausserdem mit den Patinen der Tiffany-Technik möglich. Siehe > Tiffany-Chemie!
Modellbau
Die Möglichkeit, viele der in diesem Programm angebotenen Produkte, zusätzlich für andere Anwendungen verarbeiten zu können, zeigt sich beim Modellbau und in der Konstruktions- technik, wo sie universell als Problemlöser verwendet werden.
Landschaftsmodellbau
Besonders das Artex-Modelliergewebe wird hier in Verbindung mit Mo- dellgipsen als beliebig formbares Gestaltungsmaterial verwendet. Hinzu kommen Produkte aus dem Farb- und Klebstoffprogramm, wie bei- spielsweise Modellbaufarbe, Landschaftskleber, Stein- und Schotterkle- ber.
Interessant sind auch Spachtelmassen, mit denen Hausfassaden, Fels- wände, Seen und Wasserläufe gestaltet werden können. Um die Modelle perfekt ausbauen zu können, werden farbige Beflockungmittel verwen- det, um damit Wiesen, Felder, Wegränder oder Schneelandschaften herzustellen! Ergänzend gehören auch Wasserprodukte dazu, mit denen Seen, Flüsse, Bäche und Wasserfälle imitiert werden.
Schiffs- und Flugmodellbau:
Der klassische Schiffs- und Flugmodellbau berücksichtigt Styroporteile die mit Balsaholz und einem dünnen Oberflächenvlies verstärkt, teil- weise auch zusammen gehalten (verklebt) werden. Das geschieht mit lösungsmittelfreier Kaltglasur, die auch für das farbige Couting sorgt, gleichzeitig eine gleichmässige glatte, strömungstechnische, treibstoff- feste Oberfläche bewirkt.
Konstruktionsbau
Für das Verwirklichen mechanischer Konstruktionen werden technische Formteile benötigt, die aus Polyester- oder Epoxyharzen angefertigt (in Formen gegossen) werden. Das tangiert den Formenbau, der die Mög- lichkeit bietet, die aus Holz, Gips oder Wachs geformten Modelle, z. B. Achsen, Zahnräder, Wellen etc. so abzuformen, dass sie funktions- fähig miteinander kombiniert werden können.
Modellieren
Das Modellieren stellt vielfach die Basis einer kunsthandwerklichen Tätigkeit dar, die das freie, kreative Formen und Gestalten beinhaltet. Während früher überwiegend mit Ton gearbei- tet wurde, haben sich die lufttrocknenden Mo- delliermassen in den letzten Jahren durchge- setzt, weil für das Aushärten der damit gestal- teten Gegenstände kein Brennofen erforderlich ist, ausserdem die Schrumpfung des Materials geringer ausfällt.
Daneben hat sich das Verarbeiten von Ton durch neue Abformwerk- stoffe, z. B. Formalate-Modellfix, vereinfacht. Von dem frisch modellier- ten Tonmodell kann sofort eine gummielastische Form abgenommen werden, in der nicht nur ein Abguss, sondern mehrere Replikate herge- stellt werden können.
Neben dem klassischen, immer wieder neu verwendbaren Plastilin, das in verschiedenen Ausführungen: weich, mittelhart, fest, leicht klebrig etc. hergestellt wird, finden Sie auch lufthärtende Modelliermassen, die nicht nur geformt, sondern auch als breiige Giessmassen in Formen ein- modelliert werden können. Damit wird der künstlerische Gestaltungs- raum erheblich erweitert, wofür besonders der keramische Giesswerk- stoff Kermolin gesorgt hat.
Ideale Modelliermaterialien sind traditionsgemäss papier- und holzartige Werkstoffe, also Papier- und Pappmasché oder das auf natürlicher Roh- stoffbasis aufgebaute Modellino. Das sind mit Wasser vermischbare Mo- dellierpulver, die so fest und hart wie Holz aushärten und mechanisch genau so bearbeitet werden können, ohne das Äste oder Holzmaser- ungen beachtet werden müssen.
Im Mittelpunkt dieser kreativen Formgestaltung steht ARTEX-Modelliergewebe. Ein Gestaltungs- material, mit dem Collagen, 3-dimensionale Fi- guren, z. B. durch das Überziehen von aufblas- baren Gummiformen oder Luftballons herge- stellt werden können. Damit können auch Bild- strukturen von Reliefformen abgedrückt wer- den, um den plastisch, biegbaren Reliefabdruck auf Tonkrüge, Säulen oder Wandflächen aufkleben und nach dem Trocknen weiter bearbeiten zu können.
Artex-Modelliergewebe gibt es in Breiten von 60, 80, 100, 120, 150 und 200 mm und preiswerten Grossverbraucherpackungen mit unterschied- lichen Rollen (alle 3 m lang), in Packungen mit 1 und 2 kg. 1000 g Gips- binden ergibt eine Fläche von 1,8 qm.
Informationen zur Mosaiktechnik
Papierschöpfen
Für die Papierherstellung werden kurz- und langhaarige Manila- und Baumwollfasern miteinander kombiniert, um damit eine stabile Papier- oberfläche zu erzielen. Zusätzlich werden Füllstoffe, z. B. Kaolin, Steatit oder Kreide mit eingemischt, um eine gleichmässig feste Papierober- fläche zu erzielen. Als Bindemittel wird Cellulose, die unter dem Namen ‚Cellcoll’ (Klebstoff) erhältlich ist, verwendet.
Daneben gibt es fertige Papiermassen, die hauchdünn auf eine Folie aufgespachtelt werden und sich nach dem Trocknen leicht wieder davon abziehen lassen. Dadurch entsteht ein einzigartig interessantes, dünnes Farbpapier, dass für das Gestalten von Bucheinbänden, Collagen, besonders raffiniert aussehende Papierarbeiten, sowie für die Bild- und Kartengestaltung verwendet wird. Dieses Produkt gibt es in den Farben rose, violett, lila, hellblau, eisgrün, gelbgrün, pastellgelb, ocker, orange und elfenbein.
Informationen zu Präparationstechniken
Informationen zum Relief- und Figurengiessen
Informationen zum Restaurieren
Schmelzgranulat
Siehe > Colouraplast
Informationen zum Seife giessen
Informationen zu Spachteltechniken
Speckstein-Chemie
Das Bearbeiten von Speckstein birgt die Gefahr, dass der Stein unerwartet an irgend einer Stelle bricht. Die fast fertige Skulptur ist dann nicht mehr zu gebrauchen. Zumindest war das bis gestern so: Heute gibt es einen transparenten Specksteinkleber ‚Steacoll’.
Damit werden die Bruchstücke wieder zusam- men geklebt. Nach dem vollständigen Aus- härten der Klebefläche wird die Bruchstelle durch sorgfältiges Nachschaben überarbeitet. Von der Reparaturstelle ist nichts mehr zu sehen! Übrigens: Dieser Spezialkleber eignet sich auch zum Verkleben von gebrochenen Halbedelsteinen, ... und damit die fertigen Specksteinfiguren hinterher mit einem herrlichen Mattglanz noch kostbarer wirken, haben wir dafür einige Glanzmittel entwickelt:
Speckstein-Polieröl
Hochwertiges, transparentes Spezialöl, dass sich gut in den saugenden Speckstein einarbeiten lässt und nach vollständiger Sättigung des Steins für einen seidenmatten Glanzeffekt sorgt.
Speckstein-Polierwachs
Um die Farbwirkung fertiger Specksteinskulpturen wirkungsvoll heraus zu bringen, wird die Steinfläche damit überarbeitet. Das Wachs-Öl- Gemisch zieht sofort in den Stein ein, während eine hauchfeine Wachs- schicht auf der Steinoberfläche zurück bleibt, die die Farbmaserung noch kräftiger erscheinen lässt. Gleichzeitig schützt der seidige Matt- glanz vor Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen.
Steatol-Glanzmittel
Das lösungsmittelhaltige Glanzmittel zieht sofort in den Speckstein ein, sättigt diesen, damit innerhalb kurzer Zeit die nächste Glanzmittel- schicht aufgetragen werden kann. Das in dem Produkt enthaltene Lö- sungsmittel verdunstet sofort. Deshalb wird von diesem Material im Ver- gleich zu den anderen Pflegemitteln weniger verbraucht.
Tiffany-Chemie
Für den Zusammenbau und das Zusammenlöten der aus kostbarem Antikglas ausgeschnittenen Glasscherben sind einige Chemieprodukte erforderlich, die das Handling dieser künstlerischen Handwerksarbeit vereinfachen und dafür sorgen, dass sie perfekt aussieht.
Spiegelschutzlack
Wandbilder, besonders solche, die zusätzlich mit Spiegelglas gestaltet werden, erfordern schnittkantensaubere Spiegelscherben. Damit diese Gebrauchsgegenstände auch nach Jahren noch gut aussehen, werden sie vor dem Einfassen mit selbstklebender Kupferfolie mit diesem Speziallack auf der Rückseite und an den Schneidkanten dünn ein- gestrichen und versiegelt. Das verhindert das Eindringen von Feuch- tigkeit, Dämpfen und Chemikalien (Lötwasser) etc.
Lötwasser ‚Mirror flux’
Standardlötwasser, das sich besonders beim Verzinnen der mit Kupfer- folie eingefassten Glasscherben bewährt hat.
Lötwasser ‚fruchtsäurehaltig’
Das fast schadstofffreie Lötwasser riecht angenehm und lässt sich gut verarbeiten.
Lötöl P 7
Spiegelflächen, besonders deren Schnittkanten sind empfindlich gegen- über Chemikalien, was bei unsachgemässer Verarbeitung bereits nach kurzer Zeit zu Ausblühungen führen kann. Um das zu verhindern, wird für das Verlöten das schonende Lötöl P 7 verwendet.
Glas-/Schablonen-Reiniger
Mit dem lösungsmittelfreien Reinigungsmittel werden Öl-, Fett- und Schmutzreste vom Glas entfernt.
Metallflächen-Reiniger
Entfernt Fette, Öle und Verschmutzungen von den Lötnähten und anderen Metallteilen. Ausserdem wird es zur Reinigung (Entfettung) von Metallflächen verwendet, die brüniert werden sollen.
Tiffany-Patina
Die silberfarbige Zinnnaht wird durch das Überstreichen mit diesen Patinen so oxydiert, dass sich die Oberfläche verfärbt. Abhänging von der verwendeten Patina entsteht eine dunkelbraune, altkupferfarbige, kupferhelle, schwarze oder bronzefarbige Lötnaht.
Antioxydationsmittel
Damit die patinierten Zinnnähte nicht durch Witterungs- oder Feuch- tigkeitseinflüsse oxydieren und ihr Aussehen dadurch verändern, wer- den sie mit dem ölhaltigen Antioxydationsmittel (Schlussfinish-Spray) nachbehandelt und davor geschützt.
Mit diesem Produkt erhalten auch alle anderen Metallteile einen wir- kungsvollen Rost- und Oxydationsschutz.
Informationen zur Uhrentechnik
Informationen zu Vergoldungstechniken
Verpackungen
CREARTEC berücksichtigt für seine Produkte eine interessante Auswahl an Verpackungen, die auch in Kleinmengen ab 100 Stück bestellt werd- en können. Dafür stehen folgende Verpackungsmittel zur Verfügung:
Kunststoffflaschen von 5 bis 2.500 ml
Kunststoffkannen von 5 bis 25 l
Kunststoffdosen von 6 bis 1200 ml
Glasflaschen von 8 bis 50 ml
Blechdosen von 40 bis 5000 ml
Blecheimer von 10 bis 25 l
Für die Kunststoffflaschen steht ergänzend eine breite, sehr interessante Auswahl von Verschlüssen zur Verfügung. Angefangen von einfachen Standard-, Eistüren- undkindergesicherten Verschlüssen, werden auch solche mit langer Auslaufdüse, mit Kippverschluss sowie spezielle Kleb- stoffverschlüsse angeboten.
Vorlagenmappen
Das Verlagsprogramm von CREARTEC berücksichtigt einige Vorlagen- mappen, die neben den Bildvorlagen auch eine ausführliche Verar- beitungsanleitung enthalten:
‚Brandmalen: faszinierend schön’ - mit über 50 verschiedenen Brand- malmotiven
,Glasgravieren: faszinierend schön’ - mit über 90 verschiedenen Gra- vurmotiven
Wachskunst
Siehe > Kerzengiessen und Kerzentauchen
Waterpearls
Die kleinen transparenten Polymerperlen werden in ein mit Wasser gefülltes Gefäss geschüttet, wo sie sich innerhalb kurzer Zeit so voll saugen, dass sich ihr Umfang auf das 90fache ihrer ursprünglichen Grös- se ausdehnt. Dadurch bekommen sie die Form von kostbaren Kristallkugeln, die in Vasen, Glasgefässen, Schalen etc. einge- füllt werden können. Es entsteht eine fan- tastische Dekoration, die mit frischen Blu- men oder Kerzen (Teelichtern) kombiniert werden kann.
Waterpearls gibt es in den Farben glasklar, rot, violett, blau, grün, orange und gelb. Sie können auch selbst aus kleinen Rohperlen hergestellt werden. Das dafür erforderliche Wasser wird mit Flowerfluid Färbe- und Konservierungs- mittel eingefärbt.
Beliebt sind Waterpearls, weil sich damit herrliche Vasenfüllungen ar- rangieren lassen, in die beispielsweise verschiedenfarbige Kristallkugeln hineingeschichtet werden, damit sie sich im Laufe der Zeit farblich verändern. Neben der in die Vase dekorierten Blumenpracht verfärbt sich die farbige Vasenfüllung ständig und durchläuft ein wechselndes Farbenspiel.
Zinngiessen
Das Giessen von Zinnfiguren war bisher nur ambitionierten Künstlern vorbehal- ten, die sich von fertigen Figuren eigene Formen erstellten und nachproduzierten. Seit einigen Jahren bietet CREARTEC mit besonders schön gestalteten Form- serien die Basis für ein willkommenes Comeback der Zinnfiguren- Giesstech- nik, die sicherlich viele Sammlerherzen höher schlagen lässt.
Im Mittelpunkt stehen Silikonformen, in denen Zinnfiguren selbst gegos- sen werden, um sie anschliessend bemalen oder patinieren zu können.
Neben den fertigen Giessformen aus hitzebeständigem Silicon wird ein interessantes Zubehörprogramm angeboten. Das alles enthält, was für das Schmelzen und Giessen der Zinnfiguren erforderlich ist: Elektrische Schmelzgefässe, Schmelzlöffel, Öl-Formsand, Giesszinn, Feilen, Farben und Patinierungsmittel.
Für das Anfertigen klassischer "Vollfiguren" stehen folgende Formen zur Auswahl:
Figuren-Serien Grösse mm Formen
Potsdamer Wachtparade von 1750 40 mm 16
Regimenter von Waterloo 54 mm 12
Napoleonische Epoche 40 mm 12
Preussen – 1813 bis 1830 90 mm 10
Dekorationsfiguren 50 – 100 mm 16
Schachfiguren 103 – 105 mm (4 Sets)